Fünf Tage, drei Länder und viele Skizzen

Die gemeinsame Kursfahrt der beiden Kunst-Leistungskurse der 11. Klassen von Frau Weigel und Frau Dietrich führte im Mai für fünf Tage nach Aachen. Begleitet wurden die Kurse von Frau Magon und Herrn Bettche.

Die Kursfahrt wird sicherlich in Erinnerung bleiben: eine Verspätung in Köln ergab die Möglichkeit einer spontanen Domumrundung; neugierige Touristen, die von den zeichnenden Künstschüler*innen vielleicht mehr begeistert waren als vom prachtvollen Inneren des Aachener Doms; ein seltsam riechender Elisenbrunnen, der angeblich heilende Kräfte haben soll, und die Erkenntnis, dass Aachen wohl mehr Pferde besitzt, als man zunächst vermutet hätte. 

Nach der Ankunft montags blieb Zeit, Aachen selbstständig zu erkunden. Am nächsten Tag stand eine Stadtführung auf dem Programm. Natürlich durfte dabei auch der berühmte Finger des Teufels am Dom nicht fehlen. Anschließend wurde direkt vor Ort gezeichnet. Später führte der Weg ins Suermondt-Ludwig-Museum, das eine gelungene Sonderausstellung zu Pferden zeigte. 

Am Mittwoch ging es mit dem Bus nach Antwerpen in Belgien. Während Frau Weigels Kurs die Königliche Galerie der Künste besuchte, erkundete Frau Dietrichs Kurs die Stadt und bearbeitete verschiedene Zeichenaufgaben. Nach einem langen Tag und vielen gelaufenen Kilometern bei schönem Wetter setzte passend zur Rückfahrt der Regen ein. Der Busfahrer verwandelte den Bus für die fast zweistündige Fahrt in einen Kinosaal und es wurde der Film „Mein Nachbar Totoro“ geschaut.  Am Abend konnten mit der restlichen Energie noch die entstandenen Arbeiten gemeinsam im Hostel betrachtet und besprochen werden.  

Mit dem Bus ging es am Donnerstag in die niederländische Stadt Maastricht. Diese war etwas beschaulicher und weniger großstädtisch als Antwerpen, bot aber genauso viele schöne Motive für Skizzen und Zeichnungen. Kirchen wurden besichtigt, Plätze erkundet und abschließend trafen sich Schüler*innen beider Kurse im Stadtpark zum gemütlichen Zeichnen bei Sonnenschein. 

Am Freitag ging es schließlich mit der Bahn zurück nach Hause.